Leiter*in des Fachbereichs "Additive Fertigung metallischer Komponenten" (m/w/d)
Besoldungsgruppe B 1 BBesO (Direktor/in und Professor/in)/außertarifliches Entgelt
Beamten-/unbefristetes Arbeitsverhältnis
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist eine wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde mit Sitz in Berlin. Als Ressortforschungseinrichtung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie forschen, prüfen und beraten wir zum Schutz von Menschen, Umwelt und Sachgütern. Im Fokus unserer Tätigkeiten in der Materialwissenschaft, der Werkstofftechnik und der Chemie steht dabei die technische Sicherheit von Produkten und Prozessen.
Der Fachbereich Additive Fertigung metallischer Komponenten beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen Werkstoff, Geometrie, Prozessführung und resultierenden Eigenschaften additiv gefertigter Komponenten. Der Fokus liegt auf den Verfahren mit Pulverbett. Durch die Entwicklung angepasster Prozessführungen, die Erforschung wesentlicher Einflussgrößen auf Defektentstehung und Mikrostrukturausbildung und die Entwicklung von Methoden für die Qualitätssicherung erarbeitet der Fachbereich Strategien zur Fertigung sicherer und zuverlässiger Komponenten.
Wir bieten:
- Möglichkeit, die strategische Weiterentwicklung des Forschungsbereiches aktiv zu steuern – mit besonderem Fokus auf digitale Transformation und moderne, datenbasierte Prozesse.
- Gemeinsam etwas in interdisziplinären Projekten und Initiativen bewirken für den nationalen und internationalen Fortschritt in der additiven Fertigung.
- Ein umfangreiches Weiterbildungs- und Trainingsangebot zu digitalen Technologien, modernen Führungsmethoden und innovationsorientierten Arbeitsweisen.
Werden Sie Teil unseres Teams von engagierten Führungskräften!
- Job-ID: J000000199
- Einsatzort: Berlin
- Startdatum: 01.10.2026
- Organisationseinheit: Abteilung 9: Komponentensicherheit
- Tätigkeitsbereich: Wissenschaft/Forschung
- Art der Anstellung: Vollzeit / Teilzeit möglich
- Veröffentlicht: 09.09.2026
Ihre AufgabenIhre Aufgaben
- Aufbau, strategische, personelle und fachliche Leitung des Fachbereichs
- Führung und Motivierung eines qualifizierten Teams von 20 Mitarbeitenden
- Weiterentwicklung des Themengebietes additive Fertigung metallischer Komponenten für sicherheitsrelevante Anwendungen, der Entwicklung werkstoffangepasster Prozessführungen sowie der Qualitätssicherung und Entwicklung geeigneter Prüfverfahren
- Übernahme der Leitung des Kompetenzzentrums Additive Fertigung der BAM mit abteilungsübergreifender Koordination, gemeinsamer strategischer Weiterentwicklung sowie Reporting gegenüber den Koordinator*innen und dem Beirat des Themenfeldes Material
- Strategische Weiterentwicklung des Themengebietes, Themenführerschaft im Bereich der additiven Fertigung sicherheitsrelevanter Bauteile sowie interne(r) und externe(r) Ansprechpartner*in für das Gebiet additive Fertigung metallischer Komponenten
- Konsequente Weiterführung der Digitalisierung des Forschungsdatenmanagements und der Anlagenausstattung des Fachbereichs
- Impulsgebende Begleitung und eigene Einwerbung drittmittelgeförderter Forschungsvorhaben, insbesondere auch zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft
- Konzipierung von Themenstellungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs und deren Betreuung im Rahmen Ihrer Forschungstätigkeiten
- Sicherstellung einer chancengerechten Personalentwicklung sowie Umsetzung der Gleichstellungsziele der BAM unter Berücksichtigung von Vielfalt und Antidiskriminierung im Verantwortungsbereich
- Aktive Gestaltung von Veränderungsprozessen und Mitwirkung bei der Weiterentwicklung der Themenfelder der BAM als Führungskraft, besonders im Bereich der additiven Fertigung
- Positionierung der BAM als Ressortforschungseinrichtung durch Mitwirkung in nationalen und internationalen Normungsgremien, Beiräten und wissenschaftlichen Netzwerken
- Entwicklung von Konzepten und deren Umsetzung für den Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Anwendung
- Ausbau bestehender sowie Initiierung neuer Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnerinstitutionen
Ihre QualifikationenIhre Qualifikationen
- Erfolgreich überdurchschnittlich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Fachrichtung Maschinenbau, Fertigungstechnik oder vergleichbar und sehr gute Promotion sowie darüber hinausgehende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der additiven Fertigung metallischer Werkstoffe, die durch eine Habilitation, im Rahmen einer Juniorprofessur oder einer vergleichbaren wissenschaftlichen Tätigkeit an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung erbracht wurden
- Hervorragende Kenntnisse und Erfahrungen in der Additiven Fertigung von metallischen Werkstoffen, nachgewiesen durch referierte Publikationen mit hohem Impact
- Sehr gute Kenntnisse im Bereich Prozess-Mikrostruktur-Eigenschaftskorrelationen, in der Prozessgestaltung für sicherheitsrelevante Bauteile und in der Qualitätssicherung
- Expertenkenntnisse im Laser Powder Bed Fusion Verfahren sind wünschenswert
- Kenntnisse in der Nutzung diverser Prozessmonitoringsysteme sind von Vorteil
- Nachweisbare Erfahrungen in der eigenständigen Einwerbung und Leitung von geförderten Forschungsprojekten - idealerweise auch mit Partnern aus der Wirtschaft - mit entsprechendem wissenschaftlichen Projektmanagement
- Sehr gute nationale und internationale Vernetzung in der additiven Fertigung, belegt z. B. durch aktive Verbands- oder Gremienstätigkeit, Vortragseinladungen etc.
- Führungspersönlichkeit mit Erfahrungen in der personellen und fachlichen Leitung von wissenschaftlich-technischen Arbeitsbereichen
- Umfangreiche Erfahrungen in der eigenverantwortlichen Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen, Publikation und Präsentation von wissenschaftlichen Ergebnissen sowie Betreuung des wissenschaftlichen Nachwuchses
- Verhandlungssichere Beherrschung der deutschen und englischen Sprache
- Erfahrungen in der Gremienarbeit, Regelsetzung und Politikberatung sind von Vorteil
- Teamorientierter Arbeitsstil mit gutem Kommunikations-/Informationsverhalten und einem hohen Einfühlungsvermögen/Empathie sowie Integrationsverhalten und Geschlechtergerechtigkeit
- Ein hohes Maß an Initiative/Einsatzbereitschaft, Entscheidungsfähigkeit, zielorientierter und strukturierter Arbeitsweise, konzeptionelle, strategische und innovative Denkfähigkeit sowie Durchsetzungsvermögen/Verhandlungsgeschick
- Erfahrungen im Wissenschaftsmanagement und im Umgang mit Forschungsdatenmanagementsystemen sind von Vorteil
Unsere BenefitsUnsere Benefits
- Arbeit in nationalen und internationalen Netzwerken mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen
- Coachingangebot
- Vielseitige Aufgaben in einem dynamischen und zukunftsorientierten Markt an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.
- Zertifiziert familienfreundliches Arbeitsklima
Arbeit in nationalen und internationalen Netzwerken mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen; Coachingangebot; Vielseitige Aufgaben in einem dynamischen und zukunftsorientierten Markt an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.; Zertifiziert familienfreundliches Arbeitsklima
Ihre BewerbungIhre Bewerbung
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über unser Bewerbungsmanagementsystem bis zum 30. September 2026. Alternativ können Sie Ihre Bewerbung zur Job-ID auch per Post an folgende Anschrift senden:
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung
Referat Z.3 - Personal
Unter den Eichen 87
12205 Berlin
www.bam.de
Die BAM fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Bewerbungen von Frauen begrüßen wir daher besonders. Frauen sind in Führungspositionen im für die Stelle relevanten Bereich unterrepräsentiert. Qualifizierte Wissenschaftlerinnen werden daher ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Gleichzeitig sind wir bestrebt, die gesellschaftliche Vielfalt widerzuspiegeln. Daher ist jede Bewerbung, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer kulturellen oder sozialen Herkunft, Religion, Weltanschauung oder sexuellen Identität herzlich willkommen.
Darüber hinaus hat die BAM sich die berufliche Teilhabe von schwerbehinderten Menschen zum Ziel gesetzt. Hinsichtlich der Erfüllung der Ausschreibungsvoraussetzungen erfolgt eine individuelle Betrachtung. Schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Die ausgeschriebene Stelle setzt ein geringes Maß an körperlicher Eignung voraus.
Hinweise:
Bewerber*innen erhalten bei Vorliegen der Voraussetzungen grundsätzlich eine Besoldung nach BesGr. B 1 BBesO. Eine Beförderung nach BesGr. B 2 BBesO ist zu einem späteren Zeitpunkt bei entsprechender Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung im Rahmen der zur Verfügung stehenden Planstellen möglich.
Bei Bewerber*innen, die bei der Einstellung die laufbahnrechtlichen Voraussetzungen für Bundesbeamt*innen nicht erfüllen, wird ein außertarifliches Entgelt vereinbart. Die Probezeiten gem. § 34 BLV und § 31 TVöD sind hierbei zu beachten.
Bewerber*innen aus dem öffentlichen Dienst werden um eine Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in ihre Personalakte gebeten. Gleichzeitig verfügen Sie über die Bereitschaft zu einer späteren gegebenenfalls erforderlichen Überprüfung nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG).
